Syrische Grenzstadt: Kurden vertreiben IS aus Kobane


Mehr als 170 Zivilisten sollen bei jüngsten Gefechten zwischen der IS-Terrormiliz und kurdischen Einheiten in Kobane getötet worden sein. Nun haben die Kurden die Grenzstadt wieder unter ihre Kontrolle gebracht.


SpON

Kurden Wachturm, Bild:derStandard.at
Kurden Wachturm, Bild:derStandard.at

Nach dem Überraschungsangriff der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) haben kurdische Einheiten die Angreifer zurückgeschlagen und Kobane wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Die Gefechte in der nordsyrischen Grenzstadt hätten aufgehört; kurdische Kämpfer durchsuchten die Viertel nach Dschihadisten. Das berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Zuvor hatte ein Sprecher der kurdischen Einheiten noch von Kämpfen um ein Krankenhaus am Stadtrand berichtet. Dort sollen sich Extremisten verschanzt haben. Nach Angaben der Menschenrechtler waren während der Gefechte der vergangenen Tage 174 Zivilisten getötet worden.

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