„Übelste Menschenverachtung“: Jüdische Ausstellung geschändet: Unbekannte brennen Hitler-Bärte auf Fotos


Unbekannte haben im Jüdischen Zentrum in München eine Ausstellung geschändet: Sie brannten Hitler-Bärte in Fotos von hochrangigen Staatsvertretern und Rabbinern ein. Vermutlich benutzten sie dazu Zigaretten. Das Dezernat für Staatsschutzdelikte ermittelt.


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Die neue Hauptsynagoge am St.-Jakobs-Platz in München; rechts im Hintergrund das Jüdische Museum. Bild: wikimedia.org/CC-BY-3.0/Maximilian Dörrbecker

Mit eingebrannten Hitler-Bärten haben Unbekannte Bilder deutscher Staatsvertreter und hochrangiger Rabbiner in einer Ausstellung vor dem Jüdischen Zentrum in München geschändet. An einigen der öffentlich zugänglichen großflächigen Fotos wurden den Abgebildeten, unter ihnen Alt-Bundespräsident Horst Köhler, vermutlich mit einer Zigarette Löcher ins Gesicht gesengt – an den Augen oder an der Oberlippe, so dass die Brandstellen wie ein Hitler-Bart aussehen. Der Tat sei am Montagmorgen entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Das Dezernat für Staatsschutzdelikte ermittle.

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