USA: Christliche Werte schwinden rasant


Die USA machen durch Amokläufe und rassistische Ausschreitungen in diesem Jahr negative Schlagzeilen. Laut Umfragen erleben sie einen rasanten Wertewandel weg vom Christentum.


Von Uwe Siemon-Netto|kath.net

us_flagge_bibel_kreuzWillkommen in unserer unerlösten Welt, liebe Amerikaner! Nun sind nur noch 70% von Euch Christen, und 57% befürworten die Homo-Ehe, die Gottes Schöpfungsordnungen widerspricht! Mögen Utopisten staunen, wie rasant bei Euch die Werte schwinden, mich überrascht das nicht. Ich kenne und liebe Euer Land seit 53 Jahren, hegte aber nie die Illusion, dass Ihr keine Sünder wäret. Lange vor mir hat Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) erkannt, was so vielen Eurer theologisch ausgehöhlten Gemeinden fehlte: das Wort vom Kreuz, an dem allein sich Gottes Wesen erkennen lässt. Um es jungen Suchenden gemütlich zu machen, ersparen Eure riesigen Wohlfühlkirchen ihnen jetzt den Anblick dieses Zeichens der Gnade, von der sich der befreiende Spruch ableitet: „Dir sind Deine Sünden vergeben.“

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1 Comment

  1. welch gesalbte Sprache. Möge er erkennen, dass viele dieser Waffenbesitzer und Amok-Läufer auch einen christlichen Hintergrund haben. … und dass er, der da so dahinschwafelt, schwefelt und weihräuchert mit seinem Märtyrer-Pathos genau diesen Leuten in die Arme spielt. Wir, die dagegen längst so abgeklärt waren, wie die Amis heute haben längst erkannt, dass die religiösen Kreuzzüge, die von friedliebenden Christen hinaufgeschwören werden (seit dem11. Sept. 2001) rein gar nichts bringen, und Ruhe und Frieden nun mal eher in einer agnostischen Zurückname eines persönlichen Geistwesens liegen. Denn das diesseitige unspirituelle „Ich-Ich-Ich“ wird sich halt ungern die Birne einschlagen lassen.
    Amen, gehet in Frieden, liebe Brüder

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