Wenn Patienten verhungern wollen


Ob Ärzte Schwerkranke beim Sterbefasten begleiten dürfen, ist sehr umstritten
Der Bundestag diskutiert darüber, ob es erlaubt sein soll, Menschen beim Suizid zu helfen. Ein besonderer Fall ist, wenn Patienten entscheiden, sich durch Fasten selbst das Leben zu nehmen. Umstritten ist aber, welche Rolle den Ärzten dabei zukommt.


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Bild: heizung-simon.de

Mit 56 Jahren entschied Marion M., ihrem Leben ein Ende zu setzen. Die Unternehmensberaterin hatte sich in Indonesien mit einer Amöbenruhr infiziert. Als alle Versuche scheiterten, die schwere Infektionskrankheit zu heilen, dachte sie über Selbstmord nach. Dann stieß M. auf das Buch „Ausweg am Lebensende“ des niederländischen Psychiaters Boudewijn Chabot und des deutschen Biochemikers Christian Walther. Es beschreibt, wie man durch Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit aus dem Leben scheidet. Doch an der Rolle, die die Ärzte dabei übernehmen, scheiden sich die Geister.

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