Inzest: Weniger risikoreich als gedacht


Rund eine Milliarde Menschen leben in Ländern, in denen Ehen zwischen nahen Verwandten üblich sind. Das kann gesellschaftliche Vorteile haben, birgt aber auch Risiken. In einer Studie wurde jetzt der generelle Einfluss des Verwandtschaftsgrads von Vater und Mutter untersucht, mit durchaus überraschenden Ergebnissen.


Von Volkart Wildermuth|Deutschlandfunk

Die Gene von Mutter und Vater haben weniger Einfluss auf die Kinder als gedacht. (imago / McPHOTO)

Fangen wir mit Charles Darwin an. Der Naturforscher hat nicht nur die Evolutionstheorie ersonnen, sondern sich auch mit Züchtungsversuchen beschäftigt. „Über den guten Einfluss der Kreuzung und die schädlichen Effekte der Inzucht“, lautet eine Kapitelüberschrift in Darwins Buch über Pflanzen- und Tierzucht. Er selbst war davon überzeugt, dass sich diese Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen lassen. Das erfüllte ihn sein ganzes Leben lang mit Sorge, denn Darwin hatte Emma Wedgwood geheiratet, seine eigene Cousine. Drei ihrer zehn Kinder sind früh verstorben. Aber das war damals nicht ungewöhnlich. Mit den Mitteln der Genomforschung lässt sich heute der Einfluss der Verwandtschaft der Eltern sehr viel genauer abschätzen.

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3 Comments

  1. nickpol
    Die Auswirkung von Inzest kann man nur an solchen Kulturen und Familien beobachten, welche dies seit Jahrzehnten bis Jahrtausenden fast systematisch betreiben

    Ich kann mich gut an die abgelegenen Täler in den Alpen entsinnen, die ich als Student in den 50er Jahren erwanderte. Da gab es keine befestigten Straßen, so gut wie keine Autos, täglich kam 1 bs 2 Mal der Postbus, der am Posthäuschen weiter unten hielt. Es gab im Dorf allenfalls einen Miniladen und eine Gastschenke.

    Aus vielen Häusern schauten sogenannte „Depperte“ raus, Inzuchtopfer durch totale Isolierung seit Jahrhunderten. Binnen 10-20 Jahren hat sich das Bild gewandelt, die vielen Touristen haben das Erbgut erheblich aufgemischt, feste Straßen haben die Orte der Welt zugägnlich gemacht.

    Weitere Inzuchtopfer waren die frühen Herrschergeschlechter. Die diversen Königshauser des nahen Osten waren durchweg Familienclans, bei denen zum Machterhalt nur innerhalb der Familie geheiratet wurde. Das betrifft einige Pharanonengeschlechter, die Ptolemäer, die Herodier und die romischen Kaiser.

    Die Ptolemäöer hatten in 14 Herrscherfolgen 18 bekannte Morde an Familienmitgliedern, viele Skelette weisen Verformungen auf. Herodes hat einige seiner Söhne ermordet und ist im krassen Wahnsinn gestorben. Der Herodes-Sohn Archelaus war ein Volltrottel und wurde trotzdem „Führer des Volkes“, aber selbst das hat ihn überfodert und er endete im Exil an der Rhone.

    Der Enkel von Kaisers Augustus mit Spitznamen „Caligula“ war so ein geistig schwer Beschatteter. Seine Garde hat ihn zum Glück nach nur 4 Jahren Regierung ermordet. Kaiser Constantin macht das Christentum zur Staatsreligion, als Edelchrist verstößt er die Frau Minervina, ermordet den Sohn Crispus und die Frau Fausta, vergiftet die Mutter Helena und den Schwiegervater.

    Das ging im Mittelalter immer so weiter bis heute. Unser Schwafelkaiser Wilhelm II hatte nicht alle Tassen im Schrank, er galt als psychisch gestörte Person. Der Geburtsfehler ein verkrüppelter Arm passte so gar nicht zum überlegenen Germanen der er immer sein wollte Sein Enkel wurde bekannt als „Pinkelprinz“

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  2. Das überzeugt nicht, die Faktenlage ist ganz anders

    Zinsen und Gewinne aus Investitionen als Motor der Wirtschaft sind im Islam bei Todesstrafe verboten. Bei nicht erkennbarem Gewinnstreben untersagt das hiesige Finanzrecht die steuerfreie Anrechnung von Verlusten, der finanzielle KO für alle Unternehmen religiöser Gutmenschen. Muslime sind nach 1300 Jahren gekaufter Heirat im Familienclan durch Inzucht als vererbtes Tay-Sachs-Syndrom geistig behindert, die Heirat mit einem Cousin verdoppelt die Wahrscheinlichkeit von Hirnschäden, Totgeburten und Psychosen. Moderne Bildung und Wissen wird als Blasphemie unterdrückt mit 75% Analphabetismus als Ergebnis.

    Das Muslime Wunderland mit Reichtum und Ehre durch täglich 2 1/2 Stunden beten ohne Wissen, Fleiß und geregelte Arbeit ist ein Märchen aus 1001 Nacht für Einfaltspinsel. In Ägypten wird dies Märchenbuch verboten, der Verleger sitzt im Gefängnis, die Maschinen zum Buchdruck werden beschlagnahmt und später geklaut. Knapp 2 Milliarden Muslime publizieren weniger Bücher als 10 Mill. Portugiesen, 90 Mill. Ägypter erfinden in 10 Jahren mit 77 Patenten weniger als die 78.000 Andorraner und haben weniger internationale Technologiefirmen als 37.000 Liechtensteiner.

    Knapp 2 Milliarden Muslime bringen nur 2 Nobelpreisträger hervor, die 10 Mill. Juden dagegen 245, davon 145 in Naturwissenschaft. Impfschutz ist für Muslime eine Beleidigung Allahs und wird mit Sprengstoff beseitigt. Muslime akzeptieren einzig die Mystik des Korans, als Arbeitskräfte einer modernen Hochtechnologie sind sie nutzlos wie Neandertaler. Kein Muslimer Staat verfügt über internationale Technologiefirmen.

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    1. @emporda, hier geht es nicht um Muslime. Kapierst du das endlich. Dein Kommenatar ist idiotisch. Geh mal zum Arzt und lass dich untersuchen.

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