Vatikan-Klimakonferenz: „Megafon“ der Umwelt-Enzyklika


Naomi Klein im Vatikan – AFP
Als eine Art „Megafon“ der päpstlichen Umwelt-Enzyklika versteht sich eine Vatikan-Klimakonferenz, die an diesem Donnerstag und Freitag rund 200 Wissenschaftler, Politiker, Menschenrechtler und Kirchenvertreter an der Päpstlichen Universität Augustinianum in Rom versammelt.


Radio Vatikan

Neben Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und der UN-Sondergesandten für den Klimawandel Mary Robinson trägt auch die kanadische Globalisierungsgegnerin Naomi Klein auf der Tagung vor. Die Veranstaltung hat der Päpstliche Friedensrat zusammen mit dem Dachverband katholischer Entwicklungsorganisationen CIDSE organisiert.

Viele Etiketten hat Papst Franziskus‘ Enzyklika seit ihrer Veröffentlichung schon erhalten – so aber wurde sie bislang wohl kaum beschrieben: „Laudato sì“ sei „poetisch“ und zugleich „mutig“, sagte die kanadische Globalisierungsgegnerin Naomi Klein am Mittwoch vor Journalisten im Vatikan; das päpstliche Lehrschreiben sei ein „Dokument des Gemeinsinns“, das nicht nur zur katholischen Welt, sondern zu „allen Menschen auf dem Planeten“ spreche. Dass Franziskus in dem weit gefächerten Text auch auf wirtschaftliche Aspekte des Komplexes Klima und Umwelt eingeht, hatten einige Kritiker bemängelt. Klein sieht das anders:

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