Pakistan: Polizei rettet Christen vor muslimischem Mob


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In Pakistan hat die Polizei einen Christen aus den Händen aufgebrachter Muslime gerettet, die den Mann wegen angeblicher Blasphemie umbringen wollten.


kath.net

Das berichtet der Informationsdienst World Watch Monitor. Demnach hatte der vierfache Familienvater Awai Qamar am 30. Juni in seinem Haus in einem Dorf nahe der Stadt Farrukhabad ein ausgedientes Anzeigenbanner mit Werbung verschiedener Schulen als Fußmatte ausgelegt. Auf dem Banner soll auch ein Vers aus dem Koran gestanden haben.

Das hätten muslimische Nachbarn mitbekommen und einen Verantwortlichen der örtlichen Moschee informiert. Dieser habe daraufhin dazu aufgerufen, den 35-jährigen Christen zu töten, weil dieser den Koran entweiht habe. Kurz darauf sei ein aufgebrachter Mob zu Qamars Haus gezogen. Versuche christlicher Nachbarn, die Muslime zu beruhigen und ihnen zu erklären, dass Qamar Analphabet ist und nicht habe wissen könne, dass auf dem Banner auch ein Vers aus dem Koran steht, hätten nichts gebracht. Zwei Angreifer hätten Qamar den Kopf geschert und sein Gesicht mit Ruß eingerieben.

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