Gregor Gysi: Der ‚Marsch für das Leben‘ und das Demonstrationsrecht


Die Parteivorsitzende der Linken hatte dazu aufgerufen, gegen „christliche Fundamentalisten“ auf die Straße zu gehen. kath.net fragte daraufhin Oppositionsführer Gregor Gysi (Linke) um Stellungnahme an.


Von Petra Lorleberg|kath.net

Gregor Gysi. Bild: FB
Gregor Gysi. Bild: FB

„Die Positionen zum Schutz des ungeborenen Lebens, zur Schwangerschaftsunterbrechung als selbstbestimmte Entscheidung der Frau sind höchst unterschiedlich. Daran wird sich wahrscheinlich auch in der Zukunft nichts ändern. Da ich ein Anhänger des Demonstrationsrechts bin, billige ich auch denjenigen, die meine Auffassung nicht teilen, zu, dass sie ihren Standpunkt bei einer Demonstration zum Ausdruck bringen können.“ Dies erläuterte Gregor Gysi, Politiker der „Linken“ und Oppositionsführer im Deutschen Bundestag, gegenüber kath.net auf Anfrage. „Allerdings bin ich immer der Meinung, dass Männer im Unterschied zu Ihnen besonders vorsichtig sein müssen. Sie kommen nicht in die Situation, können sich nicht so beurteilen, wie Frauen sie beurteilen können“, fügte er abschließend hinzu.

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