Umweltschutz: „Die Meere sind am Ende“


Bild: 4ever.eu
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Die Alarmzeichen mehren sich: Die Weltmeere haben die Grenze ihrer Belastungsfähigkeit erreicht. Davor warnten nun zahlreiche Meeresforscher in „Science“. „Spektrum.de“ sprach deshalb mit dem beteiligten Meeresbiologen Hans-Otto Pörtner vom Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.


Von Rüdiger Schacht|Spektrum.de

Spektrum.de: Herr Pörtner, wie geht es unseren Ozeanen?

Hans-Otto Pörtner: Kurz gesagt – zunehmend schlechter! Wir beobachten physikalische, chemische und biologische Veränderungen im Meer, die durch den Klimawandel und den immer noch steigenden Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre ausgelöst werden. Um diese Prozesse zu stoppen, brauchen die Weltmeere eine sofortige und umfassende Reduktion der Treibhausgasemissionen durch den Menschen. Anderenfalls können weiträumige und größtenteils unumkehrbare Schäden im Lebensraum Meer eintreten, von deren Folgen vor allem die Entwicklungsländer betroffen sein werden.

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