Apostel Genn: Homosexuelle Lebenspartnerschaften sind keine ‚Ehe‘


Bei Themen wie Ehe zwischen Mann und Frau, Ablehnung der Abtreibung, Ablehnung jeglicher Euthanasie, Widerstand gegen Fremdenhass die christlichen Positionen auch bei Widerspruch vertreten – ‚Starken kritischen Geist zum Reifen bringen!‘


kath.net

Felix Genn bei einem Gottesdienst am 28. Juni 2009 in der Pfarrgemeinde St. Dionysius Recke. Bild: wikimedia.org/CC-BY-3.0/ruecki

Der Münsteraner Bischof Felix Genn hat sich am Sonntag in der Predigt zum Pontifikalamt anlässlich der Großen Prozession gegen eine rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der Ehe ausgesprochen. Genn ermutigte die Gläubigen, notfalls auch bei diesem Thema „auch im Gegensatz zu einer dominierenden Kultur“ um sie herum und zu „teilweise übermächtig scheinenden gesellschaftlichen Positionen“ zu stehen. Während Genn deutlich auf die nötige Toleranz von Christen gegenüber Schwulen und Lesben hinwies und betonte: „Es geziemt sich nicht für einen Christen, einen homosexuellen Menschen zu diskriminieren“, legte er gleichzeitig auch Wert darauf: „Es geziemt sich aber sehr für einen Christen, homosexuellen Lebenspartnerschaften nicht den Begriff der Ehe zuzusprechen, weil sie der Gemeinschaft von Mann und Frau als Fundament der Familie vorbehalten ist.“ Für diese Positionen wurde der Bischof bereits durch die SPD Münster kritisiert.

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