Als alle Gotteskrieger aus Europa kamen


Bei Kreuzzügen denken wir ans Heilige Land. Aus muslimischer Sicht war die Invasion der Franken im Nahen Osten nur ein Nebenschauplatz. Paul M. Cobb erzählt, warum der Verlust der islamischen Herrschaft in Spanien und Sizilien für die Zeitgenossen viel schwerer wog


Von Hannes Stein|DIE WELT

Auf islamischen Landkarten aus dem Mittelalter steht die Welt kopf: Der Süden befindet sich oben, der Norden unten. Das liegt daran, dass es im Norden nach Meinung der muslimischen Kartografen eigentlich nichts Interessantes gab. Im Norden lagen die Länder der Christen, die von den Rechtgläubigen samt und sonders „Franken“ genannt wurden. Von diesen Ländern war bekannt, dass es dort nass und dunkel war. Außerdem wusste man, dass die Franken, auch die fränkischen Könige, einem diktatorischen Oberherrn gehorchten, der „il-baba“ hieß: dem Papst also. Ihre Kultur war beklagenswert rückständig. So berichteten Reisende, dass die Franken sich nur zwei Mal im Jahr wuschen. Sie waren also schmutzig – und dumm obendrein. Kein Wunder, dass sie zu religiösem Fanatismus neigten, wobei ihre Religion den Muslimen im Grunde eher lachhaft als gefährlich erschien: Sie war intellektuell dürftig, und es ließen sich kaum Regeln für das tägliche Leben aus den christlichen Schriften ableiten.

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2 Comments

  1. Es war das Zeitalter geisttger Finsternis der Idiotenkults Chrsitentum

    Rom integriert viele Religionen eroberter Länder mit deren Götzen. Der Mithras Kult wird vom römischen Militär etwa 1.000 Jahre lang genutzt, zur Melkart Variante betet schon Hannibal (245-183 v.C.) in Cádiz. Der Jesus Mythos integriert Elemente des Herakles Kults und des Apollonius Mythos von Tyrana, der Lahme und Blinde heilt und mit Jüngern herum zieht. Götter wie Baal, seine Mutter Asherah aus Tyros und Ugarit werden verejrt. Zeus sagt die Herakles Geburt voraus, Mutter Alkmene und Adoptivvater Amphitryon reisen zur Geburt von Mykene nach Theben. Andere Mythen um Apollonius, Eleusius, Menachem, Asklepios, Dionysos und Orphism, Isis und Osisris, Cybela, Adonis usw. enthalten fast gleiche Elemente. Die Christen erfinden nur neue Orte, Namen und die Erbsünde als ewiges Schuldgefühl für Einfaltspinsel.

    Das römische Erziehungs- und Bildungssystem beseitigen RKK Christen ab 400 n.C. mitsamt den Bauten. Das 3-teilige Schulsystem mit Schulen für Medizin, Recht und Philosophie löst die RKK ab 400 n.C. total auf, 28 Bibliotheken, Theater und Thermen Roms werden zerstört. Anlagen für Wasserleitungen und Brunnen verfallen Zombie allein sorgt für Trinkwasser. Nach Schriften des Architekten Marcus Vitruvius Pollio wird in Schulen Jura (Altgriechisch), Schriftkunde, Zeichnen, Geometrie, Arithmetik, Philosophie, Geschichte, Musik, Medizin und Astronomie gelehrt, fast wie heute.

    Die RKK verbietet gemäß Augustinus von Hippo jegliches Wissen als nutzlose Eitelkeit. Die Alexandria Bibliothek wird 48 v.C. und 389 n.C. von Christen angezündet etwa wie die Bücherverbrennung der zu 95,2% christlichen NAZI Diktatur. In der RKK bestimmen Fast-Analphabeten mit ewig wahren Dogmen was Pseudo-Wissenschaft ist und vernichten die ihnen unverständlichen Texte über Medizin, Mathematik, Astronomie sowie das römische Bau- und Ingenieurwesen als Gottesfrevel. Im Abendland wird Analphabetismus für etwa 1.200 Jahre zur 100% Norm. Der intollerante paranoide RKK Wahn wird mit gerechten Kriegen, Heiliger Inquisition, Folter, Mord und Zensur (bis 1965) erzwungen. Die Klöster sind übervoll mit Texten von Gotteshumbug, kritisches Denken wird als Blasphemie verbannt.

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