EKD-Friedensbeauftragter: Höherer Militäretat ist falsches Signal


Der evangelische Friedensbeauftragte Renke Brahms kritisiert die geplante Erhöhung des deutschen Verteidigungshaushaltes.


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Symbolbild.
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Dass die Militärausgaben im kommenden Jahr um rund 1,4 Milliarden Euro auf 34,4 Milliarden Euro ansteigen sollen, sei „in der jetzigen Situation das falsche Signal“, erklärte Brahms am Sonntagabend in Bonn. „Es gibt andere Möglichkeiten, auf Konflikte und Krisen zu reagieren als mit mehr Waffen.“

Die Entscheidung des Nato-Gipfels im vergangenen Jahr, die Verteidigungsausgaben der Mitgliedsstaaten auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, könne von anderen Ländern als Aufforderung verstanden werden, ebenfalls ihre Rüstungsausgaben zu erhöhen.

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