Warnschuss der UN: Türkei muss endlich gegen Homophobie vorgehen


Schwule und Lesben haben es in der Türkei nach wie vor nicht leicht. (Foto: Flickr/ sleeping by Tinou Bao CC BY 2.0)
Die UN hat ihre tiefe Besorgnis über immer wieder stattfindende Angriffe und diskriminierende Handlungen gegen türkische Lesben, Homosexuelle, Bisexuelle und Transgender (LGBT) zum Ausdruck gebracht. Angesichts der jüngsten Ereignisse werden nun aktive Maßnahmen zur Bekämpfung von Homophobie, transphober Gewalt und Diskriminierung gefordert. Die Behörden müssten endlich handeln.


Deutsch Türkische Nachrichten

Menschen mit gleichgeschlechtlicher sexueller Orientierung oder Transgender haben in der Türkei offenbar noch immer keinen leichten Stand. Ihr Situation hat nun die UN auf den Plan gerufen. Jetzt seien die Behörden gefragt: Es gelte, ihre Menschenrechte zu wahren.

„Allein die in den vergangenen zwei Wochen gemeldeten Vorfälle behinhalteten das Auftauchen von Plakaten in Ankara, die die Ermordung von LGTB-Menschen forderten, einen heftigen homophoben Angriff auf eine Gruppe von jungen homosexuellen Männern in Istanbul, daneben Vergewaltigung, Körperverletzung und Raub an Kemal Ördek, Menschenrechtsverteidiger und Gründer der Red Umbrella Sexual Health and Human Rights Association“, so Rupert Colville, Sprecher des UN-Menschenrechtsbüros, vor Journalisten in Genf.

weiterlesen