Higgs-Bosonen auch in der Erdatmosphäre


Durch Kollisionen der kosmischen Strahlung mit Luftteilchen entstehen auch Higgs-Bosonen. © NASA
Ein Higgs alle acht Sekunden: Hoch über unseren Köpfen produziert die Erdatmosphäre ständig neue Higgs-Bosonen – und das in erstaunlich großem Maß, wie ein deutscher Physiker nun errechnet hat. Denn es sind immerhin 1,7-mal mehr als im gleichen Zeitraum im Teilchenbeschleuniger LHC des CERN erzeugt werden. Die atmosphärischen Higgs-Bosonen sind allerdings zu kurzlebig und verstreut – und zu hoch oben – und direkt eingefangen oder nachgewiesen zu werden.


scinexx

Das Higgs-Boson ist ein fundamentaler Baustein unseres Universums, denn es zeugt von dem Mechanismus, der Elementarteilchen seine Masse verleiht. Als der Nachweis dieses Bosons am Teilchenbeschleuniger LHC des CERN im Juli 2012 gelang, war der Jubel entsprechend groß. Das massereiche Teilchen entsteht im LHC vereinzelt bei Kollisionen, in denen Protonen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen.

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