Protestanten mit Juden wegen Reformationsgedenkens im Gespräch


Älteste „Judensau“ am Dom zu Brandenburg, westlicher Kreuzgang. Bild. wikimedia.org/PD
Thies Gundlach/EKD: Martin Luther hat sich «in seiner Spätzeit unhaltbar und zutiefst verletzend über das Judentum geäußert», «diese Verirrungen sind bis heute Anlass zu Bestürzung und Scham.»


kath.net
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) denkt nach eigenen Angaben über eine Einbindung von Vertretern des Judentums in das Reformationsgedenken 2017 nach. «Über angemessene Formen der Begegnungen sind wir im Gespräch», sagte der Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD, Thies Gundlach, am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Martin Luther habe sich «in seiner Spätzeit unhaltbar und zutiefst verletzend über das Judentum geäußert», betonte Gundlach. «Diese Verirrungen sind bis heute Anlass zu Bestürzung und Scham.»

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