NSA-Skandal: Assange bietet Abgeordneten ungeschwärzte Listen an


foto: flickr.com/wikileakstruck (CC-Lizenz) Wikileaks ist überall - und da lesen die Behörden natürlich gerne mit.
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Wikileaks ist überall – und da lesen die Behörden natürlich gerne mit.
„Ich würde mich freuen, wenn sie zu mir kämen“: Whistleblower Julian Assange will sich von Bundestagsabgeordneten zur NSA-Affäre befragen lassen und dabei auch die US-Listen mit überwachten deutschen Politikern übergeben.


stern.de

Der Mitbegründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, bietet sich dem Bundestag als Zeuge zur Aufklärung der Spionageaktivität des US-Geheimdienstes NSA in Deutschland an. „Ich würde mich freuen, wenn die Abgeordneten zu mir kämen, um ihre Fragen zu stellen“, zitiert der „Spiegel“ Assange. Er könne ihnen insbesondere über die US-Listen mit überwachten deutschen Politikern Auskünfte erteilen, auf denen auch Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier gestanden haben sollen. Mitgliedern des NSA-Untersuchungsausschusses würde er die unlängst von der Plattform veröffentlichten Listen auch ungeschwärzt übergeben, bot Assange an.

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