Religionsvertreter warnen vor „religionsfreiem Raum“ in den Schulen


Nachdem das Bundesverfassungsgericht im März ein pauschales Kopftuchverbot an den Schulen für nichtig erklärt hat, müssen mehrere Bundesländer ihre Schulgesetze überarbeiten. Zum Gesetzentwurf der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg veranstalteten die Oppositionsparteien CDU und FDP am Freitag in Stuttgart eine gemeinsame Anhörung. Religionsvertreter warnten davor, die Schulen zu einem „religionsfreien Raum“ zu machen.


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Foto: brightsblog
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Umstritten ist bei CDU und FDP die ersatzlose Streichung eines Satzes im Paragrafen 38, der Lehrern bislang die „Darstellung christlicher und abendländischer Bildungs- und Kulturwerte oder Traditionen“ erlaubt. Oberkirchenrat Christoph Schneider-Harpprecht von der Evangelischen Landeskirche in Baden sieht die Gefahr, dass dann möglicherweise an öffentlichen Schulen auch kein Platz mehr für Religionsunterricht, Schulgebete, Gottesdienste oder interreligiöse Feiern sei. Die Herausforderung sei, andere Religionen und Weltanschauungen in die Schulen zu integrieren.

Der Direktor des Tübinger Zentrums für Islamische Theologie, Erdal Toprakyaran, sagte, dass 90 Prozent seiner Studentinnen Kopftuch trügen. Sie bereiteten sich auf den Dienst als Gymnasiallehrerinnen vor, ab 2018 schlössen jährlich 15 bis 20 von ihnen ihr Studium ab.

3 Comments

  1. Ein religionsfreier Raum ist teuflisch, geradezu satanischer Frevel gegen den himlischen Zombie. Die einzige Möglchkeit ist diesen Raum mit viel Religion zu füllen, am besten mit jener der Katholen. Die gerechten Kriege nach Dogma 381 sind auch nicht mehr was sie einst waren, es braucht frische fromme Dumpfbacken zum Gott gefälligen Abschlachten.

    Liebe Kinderficker der RKK an die Front, da sind überraschend Hunderte leckere junge Ärsche verfügbar, die nur auf Euch warten.

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