Siedlung auf ehemaligem Kirchengelände im Westjordanland geplant


Bild: voices-magazine.blogspot.de
Das Beit El Baraka an der Hauptstraße zwischen Bethlehem und Hebron war erst kirchliches Krankenhaus und später Pilgerherberge. Nach dem Verkauf wird es nun zum Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Siedlern.


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Vor ein paar Wochen kamen die Bauarbeiter: Sie zogen einen Zaun um das Grundstück im Westjordanland, begannen die acht verlassenen Gebäude zu renovieren. Wie es aussieht, sollen hier künftig jüdische Siedler wohnen – auf dem Beit-El-Baraka-Gelände, das früher einer presbyterianischen Kirche in den USA gehörte. „Die Siedler können praktisch jeden Tag hier einziehen“, meint Younes Arar, palästinensischer Aktivist und Koordinator des Volkskomitees im südlichen Westjordanland.

Arar lebt in der Kleinstadt Beit Ummar, einige hundert Meter südlich von dem umstrittenen Gelände, auf dem einst ein kirchliches Krankenhaus und später eine Pilgerherberge untergebracht waren. Er ist ungehalten darüber, dass das 40.000 Quadratmeter große Grundstück in die Hände des jüdischen US-Milliardärs Irving Moskowitz geraten konnte.

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