Bárðarbunga überzog Europa mit Schwefeldioxid


Ausbruch des Bardarbunga am Holuhraun im Herbst 2014. © Peter Hartree / CC-by-sa 2.0
Schwefelschleier über Europa: Der Ausbruch des Bárðarbunga auf Island brachte zwar nur wenig Asche, dafür aber umso mehr Schwefeldioxid in die Atmosphäre. Während seines sechs Monate dauernden Ausbruchs stiegen die Schwefeldioxid-Werte der Luft in ganz Europa an, wie ein europäisches Forscherteam berichtet. Selbst in den Alpen erreichten die SO2-Werte zeitweilig das 50-Fache der normalen Werte. Es hätte allerdings noch viel schlimmer kommen können.


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Als der Gletschervulkan Bárðarbunga am 31. August 2014 ausbrach, zeichnete sich noch nicht ab, wie langanhaltend und damit umfangreich diese Eruption werden würde. Sechs Monate lang spie die unterirdische Magmenkammer Lava, Gase und Rauch. In dieser Zeit quellen insgesamt 1,6 Kubikkilometer Lava aus Spalten im Holuhraun-Feld nördlich des Gletschers Vatnajökull und machten den Ausbruch zum größten Islands der letzten 200 Jahre.

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