Deutsche Forschungsgemeinschaft: Gelder für religiösen Firlefanz


Die Ordnung aller religiösen Riten und Zeremonien im Christentum nennt man Liturgie. Ist Liturgie eine unverrückbare Tradition? Oder darf man die überlieferten Formen verändern? Eine neue Studie beschäftigt sich mit dem Umgang der Liturgie im Alltag.


Bayrischer Rundfunk

Bild: BR.de

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Forschungsprojekt zum Thema „Liturgische Akteure: Normen und gottesdienstliche Praxis“. Prof. Dr. Martin Stuflesser, Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft und Prof. Dr. Dr. Hans-Georg Ziebertz, Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts von der Universität Würzburg leiten das für drei Jahre angelegte Forschungsprojekt.

Das Forschungsprojekt untersucht, wie liturgische Akteure aus unterschiedlichen Personengruppen, wie Priester, Diakone, hauptamtliche Laien, im kirchlichen Auftrag liturgischen Feiern verwenden. Die Studie soll beobachten, wie diese die Vorgaben zur Liturgie anwenden, wo sie abweichen und warum Veränderungen vorgenommen werden.

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