Weltklimavertrag: „Das Todesurteil unterschreibe ich nicht“


Marshall-Inseln. Bild: wikimedia.org/PD
Der Außenminister der Marshallinseln kämpft gegen den Untergang seines Landes und droht, den Weltklimavertrag scheitern zu lassen. In der Uno bestimme nicht die Politik, sondern die Industrie, sagt er.


SpON

„Was wir Kleinen können, könnt ihr schon lange“, sagt der Präsident der Marshallinseln, Christopher Loeak. Noch vor den meisten anderen Ländern hat der winzige Inselstaat jetzt seine Treibhausgasziele für die Uno-Klimakonferenz in Paris abgegeben: 2025 sollen die CO2-Emissionen der Marshallinseln ein Drittel geringer ausfallen als 2010.

Die Marshallinseln liegen flach über dem Meeresspiegel, sie drohen vom steigenden Meer überschwemmt zu werden. „Es ist eine Wette auf Leben und Tod“, sagt Tony de Brum, der die kleinen Inselstaaten bei den Klimaverhandlungen vertritt.

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