Wie die Politik den Anti-Terror-Islam inszeniert


Foto: Getty Images Überraschend wenige Muslime bei der Mahnwache vor dem Brandenburger Tor – dafür aber fast die gesamte deutsche Staatsspitze
Nach dem Attentat auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ kamen nur sehr wenige Muslime zur Mahnwache in Berlin. Die Kosten des staatstragenden Flops sollen jetzt auch noch Union und SPD tragen.


Von Robin Alexander|DIE WELT

Ein machtvolles Zeichen sollte es werden: gegen Terror und dafür, dass der Islam zu Deutschland gehört. Doch leider geriet die „Mahnwache für Toleranz und gegen Extremismus„, zu der alle wichtigen islamischen Verbände eine Woche nach dem islamistischen Attentat auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ aufgerufen hatten, zum Flop. Zwar waren Bundespräsident Joachim Gauck, Kanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Sigmar Gabriel, Partei- und Fraktionschefs, hohe christliche Geistliche und der stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden am Brandenburger Tor erschienen – aber leider kaum Muslime.

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