Seelsorge auf dem Wacken-Festival


Image: wacken.com
Wenn am Mittwoch (29. Juli) 75.000 Heavy-Metal-Fans in das kleine schleswig-holsteinische Dorf Wacken pilgern, sind auch 20 Seelsorger dabei. Abwechselnd im Schichtdienst stehen sie vier Tage lang rund um die Uhr für Gespräche bereit.


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Manche Besucher hätten den ganzen Tag über Spaß bei den Konzerten, sagt Diakon Björn Hattenbach (37). „Aber abends stellt am fest, man ist ganz allein unter 80.000 Besuchern.“ Björn Hattenbach ist Diplom-Sozialpädagoge aus Neumünster und bereits zum fünften Mal dabei. Es sei eine besondere Stimmung auf dem Festival, weiß er aus den vergangenen Jahren. „Die Leute haben Urlaub und Partylaune.“

Durch die Musik würden viele Emotionen hochkommen, dazu kämen häufig Alkohol und Drogen. „Da brechen Sachen auf, mit denen sie gar nicht gerechnet haben.“ Dann können sie sich bei Björn Hattenbach und seine Kollegen Rat holen. „Die Gespräche sollen helfen zu strukturieren, was ist da eigentlich los.“

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