Allmächtiger!: Käßmann warnt vor Missbrauch Gottes im Gebet


Für die Vernichtung der IS-Terroristen zu beten wäre nach Ansicht von Margot Käßmann „ein Missbrauch Gottes für eigene oder nationale oder ideologische Ziele“. Auch das Gebet, jemanden „auf den rechten Pfad“ zurückfinden zu lassen, lehnte die evangelische Theologin ab.


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Margot-KässmannDer „einzig gangbare Weg zu Zukunft und Frieden“ sei hingegen die radikale Botschaft Jesu, für seine Verfolger zu bitten, sagte die Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“. Dieses Kontrastprogramm Jesu sei jedoch „schwer zu ertragen und kaum umzusetzen“, räumte Käßmann ein.

Auch Gebete, die Gott darum bitten, jemanden „auf den rechten Pfad“ zurückfinden zu lassen, lehnte die evangelische Theologin ab. Solche Gebete seien „letzten Endes arrogant und allzu selbstgewiss“, sagte Käßmann. Sie plädierte dafür, Gott dafür zu danken, dass er Vielfalt erschaffen habe.

3 Comments

  1. “ein Missbrauch Gottes für eigene oder nationale oder ideologische Ziele”. Aber was ist denn Beten anderes als den „lieben Gott“ um die Erfüllung eigener Wünsche zu bitten?
    Aber Frau Käßmann kann beruhigt sein: Durch Beten wird man den IS-Terroristen am allerwenigsten beikommen. Offenbar gehören sie ja zu der von Frau K. so gepriesenen Vielfalt Gottes.

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