Pfingstkirche USA: Religiotie weggemendelt


Ein sogenannter Snake Handler während eines Gottesdienstes (Symbolbild). Bild: Reuters
Er glaubte, was in der Bibel steht, und starb: Während eines religiösen Rituals im Gottesdienst ist ein Mann von einer Schlange gebissen worden. Die Treue zum Evangelium wurde ihm dabei zum Verhängnis.


DIE WELT

Im US-Bundesstaat Kentucky hat sich ein Mann in einem evangelikalen Gottesdienst einen tödlichen Schlangenbiss zugezogen. Der 60-Jährige hatte in der Mossy Simpson Pentecostal Church in Jenson mit einer Klapperschlange hantiert, nach dem Bibelwort: „Wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden“ (Markus 16,18).

Nach dem Unfall verweigerte er laut dem Regionalsender WKYT eine medizinische Behandlung, gemäß der zweiten Vershälfte „… und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden“. Vier Stunden später starb er.

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