Judentum: Vom Papa geerbt


Das Reformjudentum möchte die Anerkennung patrilinearer Juden erleichtern


Von Daniel Zylbersztajn|Jüdische Allgemeine

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Kinder, die keine jüdische Mutter, aber einen jüdischen Vater haben, sollen nach einem Beschluss der Assembly of Reform Rabbis UK bald durch ein vereinfachtes Verfahren als Juden anerkannt werden. Nach dem Beschluss, der eher als Richtlinie zu verstehen ist, soll die Hauptentscheidung in Zukunft bei den Gemeinderabbinern und nicht beim Beit Din, einem religiösen Gericht, liegen. Rabbiner würden dem Beit Din die Aufnahme einer Person empfehlen, und das müsste dann nur noch beurkunden, dass sie jüdisch ist.

Bei dieser Anerkennung reicht allerdings nicht allein die Tatsache aus, dass der Vater eines Anwärters jüdisch ist. Es bedarf auch eines »Mindestniveaus an jüdischem Lebensstil und einer jüdischen Identität«. Da die Gemeinden im Reformjudentum alle unabhängig sind, können sie selbst frei entscheiden, welche Kriterien sie an dieses »Mindestniveau« anlegen. Eine übergemeindliche Regel gibt es hierzu also nicht. Jene, die das Mindestniveau noch nicht erreicht haben, sollen mit ihrem Rabbiner oder ihrer Rabbinerin individuell zusammenarbeiten, um die für die Anerkennung notwendigen Bedingungen zu erfüllen.

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1 Comment

  1. Es scheint den religiösen Eiferern nicht begreifbar zu sein, dass sie für die ewig Gestrigen der Gesellschaft eine prüfbare Grundlage schaffen. Ist etwa das Judentum eine andere Form religiöser Irrer wie die Zeugen Jehovas, die Adventisten, die 12 Stämme und weitere geistig schwer Behinderte mit einem IQ deutlich unter 95

    Ein Onkel als Studienrat aus Leipzig mußte ab 1935 nachweisen, dass seine (meine) Familie seit 8 Generationen judenfrei ist, sonst hätte er sofort den Job verloren.Über 2 bs 3 Jahre hat er viele Ämter in ganz Westpreußen besucht, nach den Urkunden ist unsere Familie dort existent seit 1712 und belegbar frei vom jüdischen Einfluß. Was für eine Blamage, hätte meine Urahnin vor 3-8 Generationen eine Juden geheiratet, wäre ich heute sicher einer der 245 jüdischen Nobelpreisträger und sehr berühmt. Man hat im Leben absolut nichts getan, schon ist man auf der Schattenseite ideologischen Wahnsinns von ungebildeten Dumpfbacken. Da gab es doch einst so eine Partei, da war man nur laut völkischer Bürger- und Rassenkunde nur judenfrei ein absolut guter Germane

    Aber nichts dergleichen, ich bin nur ein simpler Germane geboren im heutigen Polen, der ganze 9-12 Monate braucht um die „Zugehörigkeit“ zum Deutschtum zu beweisen, damit er vom Generalkonsulat endlich einen neuen Pass bekommt. Ein afrikanischer Asylant ohne Papiere bekommt so einen Wisch binnen 2 Wochen. Muss man als Deutscher ab der Geburt erst zum Asylanten mutieren, um offiziell anerkannt zu werden. Was soll ich bitte machen, das Mittelmeer ist direkt vor der Tür. Muss ich baden gehen und dann laut schreiend „Asyl Asyl“ den trockenen Strand betreten – nachdem vorher die „Mossos“ (lokale Bundespolizei) informiert wurde. Vielleicht ist eine Uniform der Karnavalstruppe „Brundeswehr“ dabei hilfreich, die sind überall präsent und wissen nicht warum

    Das ist die Normalität Deutscher Behördenwillkür, der Amtsschimmel galoppiert im Außernministerium als Esel durch die Büros. Was „Zugehörigkeit“ amtsrechtlich bedeutet, das hat mir noch niemand erklären können. Im bürokratischen „Neusprech“ meint man damit wohl rassistisch unbedenklich aber völkisch höchst fraglicher Kaschube (Westpreuße aus dem Gebiet Gotenhafen) der glorreichen Grossdeutschen Nation.

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