Kurden-Präsident fordert PKK zum Verlassen des Nordiraks auf


Will die türkischen Luftangriffe von den Zivilisten fernhalten: Massud Barsani © Maja Hitij/DPA
260 PKK-Kämpfer wurden bereits bei den türkischen Luftangriffen auf die Kurdische Arbeiterpartei im Nordirak getötet. Nun ruft der dortige Kurdenpräsident Massud Barsani die PKK zum Verlassen der Region auf – um Zivilisten zu schützen.


stern.de

Angesichts der türkischen Luftangriffe auf Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans hat der Präsident der autonomen Kurdenregion im Irak, Massud Barsani, die PKK zum Verlassen des Gebiets im Nordirak aufgefordert. „Die PKK muss das Schlachtfeld von der irakischen Region Kurdistan fernhalten, damit keine Zivilisten Opfer dieses Kriegs werden“, erklärte Barsani am Samstag.

Die Türkei hatte vor gut einer Woche zunächst begonnen, Stellungen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien zu bombardieren. Zugleich griff sie nach einem Anschlag auf zwei türkische Polizisten auch Stützpunkte der verbotenen PKK im Nordirak an, die gegen den IS kämpft. Die türkische Regierung spricht von einem „Krieg gegen den Terrorismus“. Allerdings griff die Luftwaffe den IS seither nur drei Mal an, die PKK hingegen dutzende Male.

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