Großbritannien: Christen-Kritik an geplanten Anti-Extremismus-Gesetzen


Christenvertreter in Großbritannien befürchten mit Blick auf die geplanten Anti-Extremismus-Verordnungen von Premierminister David Cameron Einschränkungen der Meinungsfreiheit.


kathweb

Hintergrund ist ein Schreiben des konservativen Abgeordneten Mark Spencer, aus dem die Zeitung „Daily Telegraph“ am Dienstag zitierte. Darin heißt es, die geplanten Maßnahmen, die sich gegen Hassprediger und terroristische Propaganda richten sollen, könnten etwa auch gegen christliche Lehrer zur Anwendung kommen, die sich gegen gleichgeschlechtliche Ehen aussprechen. In manchen Kontexten könnten entsprechende Äußerungen im Sinne der neuen Gesetzgebung „Hassrede“ darstellen, so Spencer.

Der stellvertretende Direktor des Christian Institute, Simon Calvert, sagte, dies sei genau die Gefahr, vor der man im Vorfeld gewarnt habe. Die geplanten Anti-Extremismus-Verordnungen stellten einen groben Verstoß gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung dar und unterminierten die britischen Werte.

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