Hilfsmittel des Mormonengründers: Hier sehen Sie den „Seherstein“


Bild: Twitter/Screenshot:bb
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Joseph Smith schrieb einst das Buch Mormon, Grundlage einer Religion mit heute 15 Millionen Anhängern. Beim Schreiben soll Smith einen „Seherstein“ als Hilfsmittel benutzt haben. Nun ist der Stein erstmals auf Fotos zu sehen.


SpON

Die Mormonenkirche in den USA hat sich Transparenz verordnet – für Außenstehende sollen Wurzeln und Glaubensinhalte besser verständlich werden. Deshalb hat die Kirche nun erstmals Fotos eines kleinen Steins veröffentlicht. Kirchengründer Joseph Smith soll diesen benutzt haben, um die Geschichte zu übersetzen, die zur Basis der Religionsgemeinschaft wurde.

Die Fotos zeigen einen eigroßen, glatten, braunen Stein, der von helleren Streifen durchzogen ist. Die Aufnahmen sind in einem neuen Buch enthalten, das auch Aufnahmen der ersten Printausgabe des Buches Mormon zeigt.

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2 Comments

  1. Der Hochstapler Joseph Smith behauptet 1827 vom Engel Moroni über goldene Platten mit fremder Schrift informiert worden zu sein. Mittels seiner Sehersteine Urim und Thummim, biblischen Namen die bereits Flavius Josephus 94 n.C. verwendet, kann er die Platten entziffern und das korrekteste Buch aller Zeiten schreiben. In Dokumenten gibt er sich am 19.3.1830 als Autor und Eigentümer aus und beansprucht das Copyright. Laut Gerichtsprotokoll von Richter Neeley gibt Joseph Smith vor seit etwa drei Jahren durch einen Stein zu schauen, um nach verlorenen Schätzen und Wertgegenständen zu suchen. Als Sprache der originalen Dokumente nennt Joseph Smith „reformiertes Ägyptisch“, eine nicht existierende Sprache neben dem damals noch nicht entzifferten Altägyptisch als Keilschrift, sowie Hieratisch und Demotisch.

    Die Mormonenbibel von Joseph Smith sind paranoide Phantasien eines Irren jenseits von historischen Fakten. Die im Buch Mormon handelten Personen und Völker sind inspiriert durch die Bibel frei erfunden, die Mormonenkirche besteht unbeugsam auf einer authentischen Geschichtsschreibung der Völker auf dem amerikanischen Kontinent. Im Buch Mormon stammen die Vorfahren aller amerikanischen Indianer aus Palästina. Als Gott beim Turmbau zu Babel die Sprachen der Menschen verwirrte, sind die erfundenen Jarediten um 2200 v.C. in Booten von Babylon nach Amerika gerudert, obwohl Babylon erst um 1900 v.C als Sumu-abum entsteht.

    Die Sumerer beherrschen Mesopotamien einschließlich Babylon, ihre Sprache und Kultur ist ähnlich jener der Hethiter mit keiner bekannten Sprache verwandt, die Herkunft ist fraglich. Unbekannt sind damals auch die west-semitischen Nachfolger des Protosemitisch als Sprache aus dem Sinai wie Phönizisch, Punisch, Ugaritisch, Arabisch, Moabitisch, Edomitisch, Samariatisch, Althebräisch und ost-semitische Nachfolger Amonitisch, Assyrisch, Eblaitisch, Babylonisch, Mariotisch, Tall-Baydar und Mittelhebräisch. Die Weltsprache war Akkadisch und als dessen Nachfolger das persische Aramäisch. Keine dieser Sprachen kannte Joseph Smith.

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