Schweizer Rechtshilfe im Fall «Monsignore 500»


Bild: tilly
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Die Staatsanwaltschaft von Salerno hat für den Prozess gegen einen früheren Vatikan-Priester Bankdokumente aus der Schweiz erhalten. Das Bundesstrafgericht wies Rekurse gegen die Rechtshilfe ab.

Von Balz Bruppacher|Neue Zürcher Zeitung

Die Verhaftung von Nunzio Scarano im Sommer 2013 wirkte wie ein Fanal. Denn sie traf einen Geistlichen, der bis vor kurzem die Buchhaltung der Vermögensverwaltung des Vatikans geleitet hatte. Erstmals sperrte der Vatikan Konten bei der eigenen Bank IOR und ersuchte – auch das eine Premiere – Italien um Rechtshilfe. Die Aufarbeitung des Skandals um den heute 63-jährigen Priester aus der süditalienischen Hafenstadt Salerno ist damit auch Sinnbild für die noch von Papst Benedikt XVI. eingeleiteten Bemühungen, in der Dunkelkammer der Vatikan-Finanzen Remedur zu schaffen.

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