Magnete aus unmagnetischen Metallen


Die Kombination mit Kohlenstoff-60-Molekülen, dem Buckminster-Fulleren, macht das eigentlich unmagnetische Kupfer magnetisch (künstlerische Darstellung). © Universität Leeds / iStockPhoto
Nicht magnetisch – oder doch? Von Natur aus unmagnetisches Kupfer lässt sich mit Hilfe von „Fußballmolekülen“ aus Kohlenstoff magnetisch machen. Ein internationales Forscherteam hat gezeigt, dass eine Grenzfläche zwischen den beiden Materialien schwachen Magnetismus hervorbringt. Die Entdeckung könnte helfen, neuartige Magnete für unterschiedlichste technische Anwendungen wie Stromgeneratoren oder Festplatten zu entwickeln, schreiben die Forscher im Fachjournal „Nature“.


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Ob in Datenspeichern, Stromgeneratoren oder Geräten für die medizinische Bildgebung – Magnete sind ein entscheidendes Bauteil in vielen technischen Anwendungen. Permanentmagnete, die dauerhaft magnetisch sind, lassen sich jedoch nur aus den drei ferromagnetischen Metallen Eisen, Kobalt und Nickel herstellen. Diesen Metallen mischt man oft noch zusätzliche Elemente in kleiner Menge hinzu, wie etwa in den bekannten Neodym-Magneten. Viele solcher Zusatzstoffe sind allerdings nur in geringen Mengen verfügbar oder haben schädliche Eigenschaften.

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