Faceglória: Facebook sündenfrei, prüde und bigott – Evangelikal halt


Screengrab: bb
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Facebook ohne Erotik und Alkohol: Mit ihrem neuen sozialen Netzwerk Faceglória wollen die brasilianischen Gründer evangelikale Christen ansprechen. 60.000 Nutzer haben sich nach Angaben der Betreiber bislang angemeldet. Und es sollen noch mehr werden.


Von Susann Kreutzmann|evangelisch.de

Küssen verboten: So lautet eine der Regeln für die User von Faceglória. Jede Form von Erotik ist auf den Seiten des neuen evangelikalen Social-Media-Angebots tabu. Auch Fotos, die Nutzer beim Trinken von Alkohol oder beim Rauchen zeigen, sind nicht erlaubt. „Faceglória will Jugendliche zurück zu ihren Werten, in den Schoß der Familie bringen“, sagt Átilla Barros, einer der Gründer. „Wir wollen einen sauberen Raum im World Wide Web schaffen.“ Bislang gibt es Faceglória auf Portugiesisch, Spanisch und Englisch.

Laut Barros hat Faceglória im ersten Monat des Bestehens bereits 60.000 Nutzer gewonnen. Diese tauschen sich vor allem über religiöse Inhalte aus. Auf den ersten Blick sieht die „moralisch einwandfreie“ Community-Plattform wie eine Mischung aus den prominenten sozialen Netzwerken Facebook und Twitter aus. Stars und Sternchen der brasilianischen Gospel-Szene machen auf der Seite Werbung.

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