„Ehe zwischen Mensch und Tier“: Kritik eines Pfarrers beschäftigt Kirchenjuristen


HP evangelisch.de. Screenshot: BB
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Wegen einer umstrittenen „Andacht“ in einem Gemeindebrief drohen dem evangelischen Pfarrer von Nemmersdorf (Landkreis Bayreuth) möglicherweise kirchenrechtliche Folgen.


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In dem Beitrag hatte Gemeindepfarrer Günter Weigel (54) scharfe Kritik an der derzeit diskutierten „Ehe für alle“ geübt, mit der die Gleichbehandlung von homosexuellen Paaren weiter vorangetrieben werden soll.

Eine „Ehe für alle“ würde nach Weigels Worten „in letzter Konsequenz“ etwa eine Ehe zwischen Eltern und Kindern ermöglichen oder gar von einem Menschen „mit seinem geliebten (Haus-)Tier“, beispielsweise „mit seinem Hund, seiner Katze, seinem Pferd, seinem Schaf, seiner Kuh?“. Weiter heißt es: „Wie dekadent und pervers müssen einzelne Vertreter unserer Politik und Gesellschaft eigentlich sein, um auf solche Ideen und Forderungen zu kommen?“ Eine Ehe, die nicht auf dem Grundprinzip der Verbindung von einem Mann und einer Frau beruhe, „widerspricht dem ausdrücklichen Willen Jesu und steht nicht unter dem Segen Gottes“, schreibt der Theologe.

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