Polen: Kardinal Nycz will keine Politik in der Kirche


Kardinal Kazimierz Nycz // (cc) Lukas Plewnia [CC BY-SA 2.0] / Flickr
Das rein christliche Verhalten eines Warschauer Priesters weckte die Aufmerksamkeit der Kurie: Weil sich Priester Aleksander Seniuk für die letzten Worte seitens der Kirche beim ehemaligen Präsidenten Bronislaw Komorowski entschuldigte, musste er sich bei Kardinal Kazimierz Nycz rechtfertigen. Dessen Begründung: die Katholische Kirche müsse frei von Politik bleiben.

Von Dorota Rędzikowska|POLEN HEUTE

Letzte Woche ist der neue Präsident Andrzej Duda vereidigt worden und aus diesem Anlass fand auch eine festliche Heilige Messe statt. Das ehemalige polnische Staatsoberhaupt Bronislaw Komorowski wurde aber nicht vergessen – auch für ihn und seine Familie wurde in einem Gottesdienst gebetet. Während dieses Gottesdienstes hat sich der Warschauer Priester Aleksander Seniuk bei Komorowski in seinem Namen sowie im Namen der anwesenden Geistlichen für das ungerechte Verhalten ihm gegenüber entschuldigt. Dies betrifft unter anderem die Unterzeichnung des In-vitro-Gesetzes, gegen das sich die Kirche äußerte. Nun musste sich Priester Seniuk für sein Verhalten bei seinen Vorgesetzten rechtfertigen.

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