Sachsen: CDU und AfD fordern Grenzkontrollen


Die CDU in Sachsen will über das Schengen-Abkommen diskutieren und Grenzkontrollen wieder einführen. So sollen Flüchtlinge an der Einreise gehindert werden. Damit teilt die Regierungspartei eine Forderung der AfD.


SpON

Die sächsischen Christdemokraten wollen Flüchtlinge an der Einreise nach Deutschland hindern und drängen deshalb laut einem Bericht des MDR darauf, Grenzkontrollen wieder einzuführen – eine alte Forderung der Alternative für Deutschland (AfD).

Angesichts der aktuellen Entwicklung sei es „legitim“ über eine Aussetzung des Schengen-Abkommens zu diskutieren, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Christian Hartmann, MDR INFO. „In der jetzigen Situation sollten wir Kontrollstellen einrichten sowohl im unmittelbaren Grenzumfeld als auch im Grenzeinzugsbereich.“ Dazu müsse Sachsen über den Bund Druck auf die Europäische Union machen. Es gehe aber nicht darum, den freien Reiseverkehr in den Schengen-Staaten einzuschränken, so Hartmann.

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