Eine Supernova frisst sich selbst


© Alexandra Angelich (NRAO/AUI/NSF); Nasa Hubble; Nasa Chandra, Kompositionsbild der Supernova 1987 A in Falschfarbendarstellung: rot – Alma (Radiotrahlung), grün – Hubble (sichtbares Licht), blau – Chandra (Röntgenstrahlung)
Die Schockwelle der historischen Sternexplosion von 1987 überholt die Materiewolke und die Vergangenheit dieses Ereignisses.


Von Jan Hattenbach|Frankfurter Allgemeine

Vor fast drei Jahrzehnten leuchtete die Supernova 1987A in der Großen Magellanschen Wolke auf. Die gewaltige Explosion war mit bloßem Auge zu beobachten und markierte das Lebensende eines Riesensterns. Noch heute durchleuchtet ihre Schockwelle die Vergangenheit dieses Sterns – und zerstört sie dabei. Zu diesem Ergebnis ist nun eine internationale Gruppe von Astronomen gekommen. Ein seit 1995 beobachteter heller Gasring um den Explosionsort werde spätestens im Jahr 2030 fortgeblasen sein, schreiben Claes Fransson von der Universität Stockholm und seine Kollegen in den „Astrophysical Journal Letters“.

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