Depressionen: Kirche ist besser als Sport


Ja, ihr habt richtig gelesen. Wer regelmäßig die Kirche besucht, tut mehr für sein Wohlbefinden als Menschen, die Sport treiben.


Von Lisa Mayerhofer|The Huffington Post

Das zeigt eine neue Langzeitstudie von Erasmus MC und der London School of Economics and Political Science, an der 9000 Europäer über 50 Jahren teilnahmen. Die Forscher wollten herausfinden, wie sich verschiedene soziale Aktivitäten auf den psychischen Gesundheitszustand der Teilnehmer auswirkten. Zu den untersuchten sozialen Aktivitäten zählten politisches und soziales Engagement wie Ehrenämter, Weiterbildung, Sport und die Teilnahme an religiösen Gemeinschaften.

Kirche hält Depressionen fern

Die einzige soziale Organisation, die ihren Anhängern ein anhaltendes Glücksgefühl bescherte, war die Kirche (bzw. die Synagoge oder Moschee). Dr. Mauricio Avendano, Epidemiologe an der London School of Economics, erklärt in einem Statement:

„Die Kirche scheint eine wichtige soziale Rolle dabei zu spielen, Depressionen von sich fern zu halten und wirkt im späteren Leben auch als Bewältigungsmechanismus in Krankheitsfällen. Es ist nicht klar, wie sehr es dabei um die Religion an sich geht oder ob die positiven Effekte mehr auf das Zugehörigkeitsgefühl zurückzuführen sind und darum, nicht sozial isoliert zu sein.“

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