Kirche mit TÜV und Mülltüte


Gottesdienst in der mobilen Kirche, hier zu Gast in Dreis in der Eifel. (Foto: epd-bild/Ev. Kirchenkreis Trier)
Wenn sich die Kirche auf den Weg zu den Menschen macht, dann ist das in Daun in der Vulkaneifel durchaus wörtlich zu verstehen. Denn hier gibt es eine mobile Kirche, mit der die Gemeinde vor Ort in den Dörfern der Kirchengemeinde Gottesdienste feiert. „Wir wollen mit den Gottesdiensten zu den Menschen kommen“, betont Pfarrer Frank Meckelburg. Gottes Wort sei nicht an feste Gebäude gebunden.


Von Dieter Junker|EKD

Die „Mobile Kirche“, das ist ein umgebauter Bauwagen mit einem aufmontierten kleinen Kirchturm inklusive Turmuhr obenauf. In diesem fahrbaren Kirchenmobil befinden sich ein Altar, Lesepult, Kreuz, Klappstühle und andere Gottesdienstutensilien. Vor Ort wird der Wagen aufgeklappt und es entsteht ein kleiner Chorraum, in dem der Altar seinen Platz hat – sei es am Ufer des Immerather Maars, an einem Stausee oder inmitten der idyllischen Eifellandschaft. Nach dem Gottesdienst gibt es noch genügend Zeit zum Gespräch beim Kirchencafé.

Die Idee zu einer solchen fahrbaren Kirche hatte Pfarrer Frank Meckelburg schon vor vielen Jahren, als er ein ähnliches Projekt in der damaligen nordelbischen Landeskirche erlebte. Auch dort fungierte ein alter Bauwagen als Kirche. „Ich habe mir damals überlegt, ob dies nicht auch etwas für meine Kirchengemeinde sei“, erzählt er.

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1 Comment

  1. Warten wir einmal ab, wenn es stürmt, regnet und die Temperaturen unter Null Grad fallen, wieviel dann noch die Kirche auf dem Weg zum Menschen besuchen

    Hier in einigen Gegenden Spaniens werden alle jene Kirchen eifrig besucht, bei denen die Bibeln Henkel haben und ausgesoffen werden können. Dann werden die Kirchengesänge in die späte Nacht hinein gegrölt, die ganz Frommen pissen und Kotzen die Straßen voll und die lokale Polizei muss sich uniformierte Bobbies aus England holen, um britischen Kirchenbesuchern beizubringen was Manieren sind.

    Da ist doch die Muselkirche ein Segen Allahs, wo keiner denkt, keiner trinkt, keiner rumgrölt und nur hinterher dem Nachbarn mit dem Schert den Kopf abtrennt. Der kann dann auch nicht mehr laut singen

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