Erzapostel Woelki: Flüchtlinge aus sicheren Ländern schnell abschieben


Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Flüchtlinge aus Ländern wie Albanien sollten nach Ansicht des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki schnell und konsequent abgeschoben werden.

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«In aller Regel können Albaner, die zu uns kommen, sich nicht auf das Asylrecht des Grundgesetzes berufen», sagte Woelki dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Mittwochsausgabe). Er halte es daher für berechtigt, sie in ihr Heimatland zurückzuschicken. Dies sollte konsequent geschehen, «um nicht bei jedem Einzelnen die Hoffnung zu schüren, er sei vielleicht der eine von hundert oder tausend Neuankömmlingen, der dann eben doch bleiben darf».

Schutz vor Missbrauch

Woelki fügte hinzu, ein solches Vorgehen schütze auch das Asylrecht vor Missbrauch. Das Problem der Armut in anderen Ländern ist nach Auffassung des Kölner Erzbischofs nicht über das Asylrecht zu lösen. Nötig sei vielmehr ein Einwanderungsgesetz, «das Menschen aus Ländern wie Albanien eine legale Einreise und eine Lebensperspektive in Deutschland ermöglicht», betonte Woelki, der derzeit Albanien und das Kosovo besucht.

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