Hinduismus: Gattendienst ist Gottesdienst


Eine Frau im Gebet: Frauen sind im Hinduismus den Männern untergeordnet. (imago/Invision)
Im Hinduismus sind Frauen religiös und gesellschaftlich ihren Männern untergeordnet. Da sie als sinnlich und haltlos gelten, müssen sie von ihren Männern beschützt und unter Kontrolle gehalten werden. Hochzeiten werden arrangiert. Erst mit der Geburt eines Sohnes steigt das gesellschaftliche Ansehen einer Frau.


Von Margarete Blümel|Deutschlandfunk

„Generell ist das klassisch-brahmanische Frauenideal die gute Ehefrau, die ihrem Mann dient, ihrem Mann ihr Leben weiht, die sich ihm hingibt, die, ja, es geht so weit, dass man eigentlich sagt, die Hochzeit ersetzt für eine Frau die religiöse Initiation. Sie ist ihre religiöse Initiation und die Religion der Frau besteht im Dienst an ihrem Ehemann. Also, auf den Punkt gebracht würde das heißen: Gattendienst ist Gottesdienst für die Frau, also das ist die Vorstellung der Brahmanen.“

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