Raus mit religiösen Idioten


In der Erstaufnahmestelle in Suhl war in der Nacht zu Donnerstag ein Streit eskaliert. Foto: Frank Schauka
Bei einem Streit von über 100 Asylbewerbern in Suhl wurden elf Flüchtlinge und vier Polizisten verletzt. Nach Meinung von Landesmigrationsminister Dieter Lauinger ist eine „rote Linie massiv überschritten“ worden.


Thüringer Allgemeine

Ein mit Eisenstangen, Messern und Steinen ausgetragener Streit unter Asylbewerbern in Suhl hat heute Nacht einen Großeinsatz der Thüringer Polizei mit 125 Beamten ausgelöst. Dabei wurden elf Flüchtlinge sowie vier Beamte verletzt, teilte der Sprecher der Suhler Polizei, Fred Jäger, mit. Eine Polizeibeamtin, die mit einer Eisenstange am Bein verletzt, liege noch im Krankenhaus. Bei einem Besuch in der Erstaufnahmeeinrichtung am Donnerstag sprach der Landesmigrationsminister Dieter Lauinger von einem „religiösen Streit, der eskaliert ist“ und von „Lynchjustiz“. „Wir müssen klare rote Linien ziehen, was akzeptabel ist und was nicht. Gestern Abend wurde eine rote Linie massiv überschritten.“, so der Grünen-Politiker. Ein Fernseh-Kamerateam konnte sich nur durch Flucht in Sicherheit bringen. Die Seitenscheibe des Pkw, in den die Journalisten sich retteten, wurde allerdings zertrümmert. Die Bilder der Fernsehkamera, die auch während der Flucht weiterliefen, zeigen, wie einige Flüchtlinge zunächst versuchten, den tobenden und eine Eisenstange schwingenden jungen Mann zurückzuhalten – letztlich ohne Erfolg.

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