Scharia – weichgespült und publikumsfreundlich


Scharia ist das koranische Gesetz und bedeutet wörtlich übersetzt „Weg zur lebenspendenden Wasserquelle“. Spannenderweise bedeutet das Wort Yarrah (das ist die Wurzel des hebräischen Wortes Thora) genau das Gleiche. Somit ist die Scharia tief in der abrahmischen Tradition verwurzelt.


Von Waleed Ahmed|The Huffington Post

Die Scharia besteht aus fünf Teilen: adab (Verhalten, Moral, Sitte und Anstand), ibadah (rituelle Anbetung), i’tiqadat (Glaube), mu’amalat (Geschäfte und Verträge), `uqubat (Bestrafung). Diese fünf Begriffe vereint sollen eine Gesellschaft bilden, die auf Gerechtigkeit, Pluralismus und Justiz für jeden Einzelnen dieser Gesellschaft basiert.

Des Weiteren verbietet die Scharia, einen Menschen gegen seinen Willen etwas aufzuzwingen. Der islamische Gründer, Prophet Mohammed hat mit seinem Beispiel selbst gezeigt, dass die Scharia nur dann eingeführt werden darf, wenn die Menschen selbst bereit sind, sich dieser zu unterwerfen – niemals durch den Zwang irgendeiner Regierung.

Zusätzlich bevorzugt der Koran keine spezifische Regierungsform, aber verlangt, dass die Form die von den Mensch gewählt wird, auf adl oder auf „absolute Gerechtigkeit“ basiert. Der Koran sagt:

„Allah gebietet Gerechtigkeit und uneigennützig Gutes zu tun und zu spenden wie den Verwandten; und Er verbietet das Schändliche, dass offenbar Schlechte und die Übertretung. Er ermahnt euch, auf dass ihr es beherzigt.“

Beachtet, eine Bevorzugung aufgrund des Glaubens wird hier nirgends erwähnt.

Deswegen ist das Regieren mit absoluter Gerechtigkeit die Scharia, wie es zum Beispiel der gerechte jüdische König Solomon als Monarch getan hat basierend auf den fundamentalen Prinzipien des Scharia Gesetzes – Gerechtigkeit.

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