Ashley Madison und die Bigotterie des religiösen Fudamentalismus


Bild: dailycaller.com
„Ich habe nichts gegen Überwachung. Ich habe doch nichts zu verbergen.“ Wirklich nicht? Das Netz vergisst nichts. Nachdem 32 Millionen Kundendaten der Fremdgeh-Seite Ashley Madison veröffentlicht wurden, ergeben sich interessante Einblicke bis in das Jahr 2008 zurück, denn so lange wurden die Nutzerdaten gespeichert. 


Von Najib Karim|The Huffington Post

95% der Kunden sind Männer (die Profile der Frauen waren größtenteils Fakes).

Die kanadische Hauptstadt Ottawa dürfte die Hauptstadt des gesuchten Seitensprungs sein, wo anscheinend fast jeder verheiratete Mann ein Fremdgeh-Profil besitzt. In Deutschland führt Berlin die Liste an.

15 000 amerikanische Profile haben ihre berufliche Email-Anschrift ihres staatlichen Arbeitgebers genutzt.

Für die Konservativen und die Evangelikalen in den USA dürfte mit den Veröffentlichungen der Tag des Jüngsten Gerichts bereits angebrochen sein: Mit Josh Duggar hat in den USA der erste christliche TV-Star bereits die Konsequenzen seiner nun veröffentlichten Mitgliedschaft zu spüren bekommen.

Noch schlimmer sieht es im Nahen Osten aus. 1200 Saudis dürfen nun um ihr Leben fürchten. Auf Ehebruch steht in ihrem Land nämlich die Todesstrafe und leider stehen ihre Kundendaten jetzt auch für die saudischen Behörden einsehbar im Internet.

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