Erheblicher Imageverlust: Wissenschaftler verlassen Dresden wegen „Pegida“


Bild: pegida/FB, Screenshot:BB Die UN-Experten nennen keine Beispiele für den Rassismus, sondern sprechen nur von "bestimmten Parteien und Bewegungen".
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Die UN-Experten nennen keine Beispiele für den Rassismus, sondern sprechen nur von „bestimmten Parteien und Bewegungen“.

Dresden leidet wegen der fremdenfeindlichen „Pegida“-Demonstrationen unter einer Abwanderung von Wissenschaftlern. Forscher würden berichten, dass selbst schon lange in Dresden lebende Wissenschaftler das Land verließen, „weil sie sich nicht sicher fühlen“, sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) am Donnerstag dem Radiosender SWRinfo in Baden-Baden.

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Die „Pegida“-Proteste hätten zu einem „erheblichen Imageverlust“ der Stadt geführt.

„Den Schaden kann man nicht direkt in Euro und Cent beziffern, aber in Ansehensverlust“, sagte Stange. Renommierte Wissenschaftler aus aller Welt würden sich nach der Sicherheit in der Stadt erkundigen „und uns gegebenenfalls auch den Korb geben und nicht nach Dresden kommen“, berichtete die Ministerin. Auch im Tourismus habe es negative Auswirkungen gegeben.