De Maizière kündigt „gesamte Härte des Rechtsstaates“ an


Kanzlerin Merkel schweigt zu den Übergriffen auf Flüchtlinge – und schickt ihre Minister vor: Nach den Krawallen von Heidenau kündigt Innenminister de Maizière ein hartes Vorgehen gegen die Randalierer an.


SpON

Nach den schweren Krawallen vor der Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die „gesamte Härte des Rechtsstaates“ versprochen. „Wir haben eine gewaltige Welle von Hilfsbereitschaft, aber zugleich einen Anstieg von Hass, Beleidigungen und Gewalt gegen Asylbewerber. Das ist für unser Land unwürdig und unanständig“, sagte de Maizière der „Bild am Sonntag“.

Am Wochenende war es im sächsischen Heidenau bei Dresden zu Ausschreitungen von Rechtsextremen gekommen. Hunderte randalierten gegen die Flüchtlingsunterkunft in einem leerstehenden Baumarkt. Sie pöbelten Asylbewerber an und bewarfen Polizisten mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern. Den Bürgermeister des Ortes bedrohten sie.

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