Rätsel der feurigen Mondfontänen gelöst?


Apollo 15 Astronaut Dave Scott auf dem Mond © NASA
Feuriges Paradox: Als Apollo-Astronauten Anfang der 1970er Jahre winzige Glaskügelchen auf dem Mond fanden, sorgte dies für Erstaunen. Denn dieses Gesteinsglas entsteht, wenn gasreiche Lava als Fontäne ausgeschleudert wird. Welches Gas die urzeitlichen Mondfontänen antrieb, haben Geologen nun durch Analyse der Apollo-Proben herausgefunden: Kohlenmonoxid. Das Seltsame daran: Der Mond dürfte kaum leichtflüchtige Elemente besitzen – woher sie kommen, bleibt weiter rätselhaft, so die Forscher im Fachmagazin „Nature Geoscience“.

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Lange galt der Mond als Paradebeispiel für einen extrem gasarmen Himmelskörper. Denn wenn er wirklich durch die Kollision eines Protoplaneten mit der Erde entstand, wie es die gängige Theorie vorsieht, dann müssten diese Gase dabei ins All entwichen sein. Selbst in den glutflüssigen Magmaozean des jungen Mondes und später unter seiner Kruste dürfte es daher kaum leichtflüchtige Elemente und Verbindungen gegeben haben.

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