Thüringen: Katholische Kirche bettelt um Staatsknete


Bild: tilly
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Deutliche Nachbesserungen am rot-rot-grünen Gesetzentwurf für Schulen in freier Trägerschaft wird in der Anhörung am Montag im Landtag neben anderen Trägern auch die katholische Kirche fordern.

 

Von Bernd Hilder|Thüringische Landeszeitung

Dabei begrüßt auch das Bistum Erfurt im Prinzip die Novellierung des Gesetzes, da dies vom Thüringer Verfassungsgerichtshof in einem Urteil vom 21. Mai 2014 gefordert wurde. Durch einige Passagen des Gesetzentwurfes fühlt sich die katholische Kirche als Träger freier Schulen besonders im berufsbildenden Bereich massiv benachteiligt. Die Existenz von zwei Schulen in Thüringen sei konkret bedroht. In seiner Stellungnahme im Bildungsausschuss des Landtags wird Ordinariatsrat Winfried Weinrich, der Leiter des Katholischen Büros in Erfurt, die Befürchtung des konfessionellen Schulträgers vortragen, durch den rot-rot-grünen Gesetzentwurf könnte das Defizit der katholischen, berufsbildenden Schulen in Erfurt und Heiligenstadt spürbar steigen. Eine solche Unterfinanzierung sei auf Dauer von der Kirche kaum auszugleichen.

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