Wo es schön ist, gehen weniger Menschen zur Kirche


Island. Bild: ©Alex Akesson.
Island. Bild: ©Alex Akesson.
US-Studie: Die Umgebung hat einen Einfluss auf die Religiosität


kath.net

Schöne Landschaften können Menschen vom Kirchenbesuch abhalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie, die von dem US-Religionssoziologen Todd Ferguson von der baptistischen Baylor-Universität (Waco/Bundesstaat Texas) durchgeführt wurde. Er war auf Parallelen zwischen landschaftlich attraktiven Regionen und geringer Religiosität gestoßen und fand diesen Zusammenhang in seinem Untersuchungen bestätigt. Er untersuchte mehr als 3.000 Landkreise (Counties) in den Vereinigten Staaten. Dabei fand er heraus, dass zum Beispiel im Nordwesten mit den Bergen der Rocky Mountains und der Küste mit einem milden Klima sowohl die Religionszugehörigkeit wie auch der Gottesdienstbesuch niedriger ausfiel als etwa im Mittelwesten. In dieser flachen Region mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern dominieren große landwirtschaftliche Flächen, etwa der Mais- und Sojabohnen-Anbau.

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2 Comments

  1. Wenn man Menschen außen vor lässt, die mit dem Silberlöffel im Munt auf die Welt kommen, dann dürften die Kausalverknüpfungen ganz grob so aussehen:

    • Bildung => weniger Kirchenbesuch (Quelle suchen, gibt es)
    • Bildung => Wohlstand (Quelle suchen, gibt es)
    • Wohlstand => weniger Kirchenbesuch (Quelle suchen, gibt es)
    • Wohlstand => Freiere* Wohnortwahl (Quelle suchen, müsste zu finden sein)
    • Freiere* (luxuriösere) Wohnortwahl => weniger Kirchenbesuch (nur Korrelation, kaum direkte Kausalität, Scheinkausalität)

    Ich schätze dies Graphik stellt meine Gedanken deutlicher dar: http://lachsdressur.de/wp-content/uploads/Kausalbaum-Bildung-Kirchenbesuch.png

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