Mysteriöses „Sprite“-Phänomen eingefangen


Rotes Sprite über einem Gewitter, im Vordergrund die Lichter der texanischen Großstadt Dallas © NASA/JSC
Rätselhafte Leuchterscheinungen: Astronauten der Internationalen Raumstation ISS haben eines der noch immer mysteriösen Phänomene unserer Atmosphäre eingefangen – Sprites. Diese rötlichen, Dutzende Kilometer großen Lichtbüschel flackern in rund 80 Kilometer Höhe auf, erscheinen aber nur über starken Gewittern. Warum sie nur manchmal entstehen und was in ihnen vorgeht, ist bis heute ungeklärt.

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Sie sind ein ebenso seltenes wie schwer einzufangendes Phänomen: „Sprites“ oder Koboldblitze ereignen sich in 80 bis 100 Kilometern Höhe oberhalb von Gewitterwolken. Wenn es unten blitzt, finden oben, in der Mesosphäre, unter bestimmten Bedingungen ebenfalls starke Entladungen statt. Dann flackert für maximal 20 Millisekunden ein meist rötliches Leuchten auf. Doch warum sie entstehen und was ihre Form bestimmt, ist bisher rätselhaft.

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