Udo Pollmer: Elf Gründe gegen die „Veggie-Diktatur“


Es ist eine Streitschrift gegen eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise, die der Wissenschaftler Udo Pollmer mit seinem Buch „Don’t go Veggie“ verfasst hat. Elf seiner 75 Argumente gegen „den vegetarischen Wahn“ stellen wir hier ausführlich vor.

Berliner Zeitung

„’Veggie-Diktatur‘ – nein, danke!“, fordert Autor Udo Pollmer in seinem Buch „Don’t go Veggie!“. Es ist ein Manifest wider den Vegetarismus, das der wissenschaftliche Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften verfasst hat. Zusammen mit seinen Co-Autoren, dem Agrarstatistiker Georg Keckl sowie dem Soziologen und Landwirt Klaus Alfs, hat er „75 Fakten zum vegetarischen Wahn“ zusammengetragen. Wir stellen elf Argumente ihrer „Kampfschrift gegen den vegetarischen Mainstream“ vor.

1. Der Mensch kann sich nicht ohne Weiteres vegan ernähren

Der Mensch braucht tierisches Eiweiß – davon sind die Autoren überzeugt. Das Argument, dass sich etwa Kühe auch fleischlos ernähren, Menschen das also ohne Weiteres auch könnten, lassen die Wissenschaftler nicht gelten. Denn: Das Rind betreibe als Wiederkäuer im Gegensatz zum Menschen eine aufwendige Veredlung pflanzlicher Kost. „Mittels seiner Pansenflora produziert es aus dem Futter das lebensnotwendige Eiweiß.“

Vegetariern, die argumentieren, dass etwa Kaninchen sich auch ohne Pansen vegetarisch ernähren, halten die Autoren entgegen: „Sie fermentieren das aufgenommene Gras erst hinter dem Magen in einem speziellen Darmabschnitt. Das hat allerdings zur Folge, dass sie in freier Wildbahn vormittags ihren eigenen Kot fressen, um ihre Eiweißversorgung sicherzustellen.“

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